Portrait Neve Mazique Kamilah Ricardi
© Dorothea Tuch

NEVE Mazique

  • Fellow 2020
  • Choreograf, Autor und Performer die in den Unceded Coast Salish Territories (Seattle, USA) leben
  • Kooperationspartner: Marc Brew, AXIS Dance Company (Oakland, USA)

NEVE Mazique
AXIS Dance Company



NEVE Mazique (bevorzugte Pronomen: they/ze/sie [plural]) ist Choreograf, Autor und Performer und lebt in den Unceded Coat Salish Territories (Seattle, USA). Sie sind ein Schwarzer (sudanesischer Ureinwohner) und germanisch & keltisch-amerikanischer biqueer polygeschlechtlicher, trashig-opulenter, märchenhaft-femininer, behinderter Country-Punk Junge und beanspruchen unter ihren Vorfahren Edward C. Mazique, Arzt und Revolutionär, und Margery Williams Bianco, die Autorin von The Velveteen Rabbit, für sich. Sie sind Mitbegründer der Access-Centered Movement und haben kürzlich die Access-Centered Dance Company Mouthwater gegründet.

Für ihr Fellowship kooperieren NEVE mit AXIS, die als führende Tanzkompanie für integrativen zeitgenössischen Tanz in den Vereinigten Staaten und als eine der renommiertesten weltweit gilt. Von Juli bis Ende Oktober werden NEVE den künstlerischen Leiter von AXIS, Marc Brew, begleiten und unterstützen. Sie werden in dieser Zeit mehr über seine Erfahrungen in der Übersetzung von Choreografien zwischen verschiedenen Körpern, der Kreation neuer Werke und der Leitung einer professionellen Tanzkompanie lernen. In der Zeit ihres Stipendienaufenthaltes in Oakland (Kalifornien, USA) wird Brew ein neues Stück entwickeln und es bei den AXIS Home Season Performances zeigen. NEVE wird den Transfer dieser Arbeit vom Studio auf die Bühne begleiten.

NEVEs Berichte




„The choreographic work of Seattle-based artist NEVE Mazique challenges the audience‘s perceptional patterns by questioning the physical vocabulary and body norms predominant in dance. The cooperation with AXIS Dance Company in Oakland will provide a chance to share and learn from other artists exploring similar issues and to explore the choices for professional artists questioning and developing practice in the field of contemporary choreography. Again, the combination of political and artistic choices provides a rich and innovative palette and has the potential to challenge audiences, artists and dance programmers as well as to shape new perspectives on dance.“
- Aus der Jury-Begründung