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Ⓒ Laurence Hills

Sarah Brahim

  • Fellow 2025
  • Künstlerin in den Bereichen Performance und Bildende Kunst mit Wohnsitz in Riyadh (Saudi Arabien), Mailand (Italien) und New York City (US)
  • Kooperationspartnerin: Iréne Hultman (New York City, USA)

Sarah Brahim
Iréne Hultman

Sarah Brahim ist Bild- und Performancekünstlerin. Sie wurde als professionelle Performerin, Lehrerin und Choreografin ausgebildet. Ihre forschungsbasierte künstlerische Praxis begann während ihres Medizinstudiums. Sarah untersucht, wie Gesten des Körpers eine Sprache formen können, die Trauer, Verwandlung, das Unsichtbare und unsere Beziehung zur natürlichen Welt ausdrückt. Transformation durch Bewegung spiegelt sich in ihren Arbeiten wider, die Fragen von Verkörperung und Zyklen der Verbundenheit erforschen.

Während ihres Fellowships arbeitet Sarah mit Iréne Hultman zusammen - einer in New York lebenden Choreografin, Tänzerin und Dozentin für Tanz und Performance an der Yale University. In einem intensiven Forschungs- und Dialogprozess mit Hultman wird Sarah neue Ausdrucksformen durch Gesten und Dimension erkunden. Zwischen verkörperter Praxis und Archivarbeit suchend, zielt dieses Vorhaben darauf ab, neuen Formen von Bewegung und Tanz zu entwickeln, die dabei helfen, mit der Gegenwart in Dialog zu treten. Die künstlerische Praxis bleibt dabei fest im Körper verankert und widmet sich Themen wie Transformation, Spiritualität und Zeit.

"Sarah Brahim ist eine Künstlerin, deren Arbeit uns an die Handlungsfähigkeit und Kraft des weiblichen Körpers erinnert. Gestisch, subtil und doch kraftvoll erschafft Sarah Bildwelten, die uns auffordern, über Berührung, Intimität, Verlust und das Spirituelle nachzudenken. Ihre Arbeit schafft Raum für den tanzenden Körper in der Bildenden Kunst und stellt Fragen nach Präsenz und Abwesenheit innerhalb von Repräsentationssystemen.
Im Rahmen des Fellowship wird Sarah mit Iréne Hultman zusammenarbeiten - einer renommierten Choreografin, Performerin und Dozentin, deren langjährige Auseinandersetzung mit Archiven, Probenprozessen und gestischen Vokabularen stark mit Sarahs eigenen Interessen korrespondiert. Gemeinsam werden sie Fragen von Verkörperung, Transformation und spekulativer Theorie vertiefen. Dieses Fellowship stellt das dringende Bedürfnis nach neuen Diskursen in den Mittelpunkt - nicht nur nach neuer Praxis."
- Aus dem Jury-Statement