Termine

  • November 2017
    Jurysitzung zur Auswahl der Stipendiaten*innen 2018
  • 24.-28. Januar 2018
    Einführungswoche der ausgewählten Stipendiaten*innen für 2018
  • Januar 2018
    Offizielle Bekanntgabe der Stipendiaten*innen 2018
  • 24. - 28. Januar 2018
    Abschlusswoche der Stipendiaten 2017 in Wuppertal.
  • Juli 2017
    Antonio Ssebuuma beginnt seinen Stipendiumaufenthalt bei Dr. Rose Martin in Auckland, Neuseeland.
  • Februar 2017
    Mohamed Yousry "Shika" macht den Auftakt des Pina Bausch Fellowship 2017 und reist zu Nora Chipaumire in Harare, Simbabwe.

Alle Termine

Antonio in Auckland

My working environment is perfectly surrounded with lovely people. I have full access to any class or activity at the department with also personal keys to the premises. (...) I think these 6 months could easily turn out to be the busiest -fun times of my career so far.

Antonio Ssebuuma Bukhar ist seit Ende Juni 2017 am Dance Studies Department der Universität von Auckland, Neuseeland. Bis Ende des Jahres wird er mit seiner Kooperationspartnerin Dr. Rose Martin an seinem persönlichen Fellowship-Vorhaben arbeiten.

Antonios erster Bericht aus Neuseeland

Shika legt los!

I think I was such lucky for having this month with Nora in Zimbabwe. I am lucky to have the chance to be in another African country even traveling between my beloved continents is sometimes even harder than travel across seas to other continents.

Mohamed Yousry Shika besuchte im Februar/ März die Choreografin Nora Chipaumire in ihrem Heimatland Simbabwe. Das 4-wöchige Treffen bildete den Auftakt ihrer Zusammenarbeit zum Konzept des „Embodiement“ des „New African Body“.

Ab August 2017 geht Shikas Fellowship in New York weiter.

Shikas Bericht aus Simbabwe

CLOSING DATE

Mehr als 100 Künstler*innen aus aller Welt haben sich für das Fellowship 2018 beworben. Im kommenden November wird sich die Jury in Wuppertal treffen, um die neuen Fellows für 2018 auszuwählen.

FELLOW-SUMMER!

Hier könnt ihr die Fellows in diesem Sommer live erleben:

Euripides feierte mit seinem neuen Stück Titans am 6. Juni 2017 Premiere auf dem ATHENS & EPIDAURUS FESTIVAL 2017. Danach tourt das Stück durch Europa und ist unter anderem in Barcelona, Turin, Paris und in Amsterdam JULIDANS Festival zu sehen. Wer Euripides’ Performance RELIC noch nicht gesehen hat, bekommt dazu in diesem Jahr auch noch Gelegenheit.

Ayelen feierte soeben auf dem Kunstenfestivaldesarts Weltpremiere mit ihrem neuen Stück AUTOCTONOS. In diesem und nächstem Jahr bieten sich noch zahlreiche Gelegenheiten das Stück auf Ayelens Tour durch Frankreich, Belgien und auch Deutschland zu sehen. z.B. am 29. und 30. Juni beim Festival Montpellier Danse 2017 oder beim IETM Brussels Plenary Meeting 2017 vom 23.-26. November 2017. Weiter Produktionen von Ayelen sind u.a. beim diesjährigen Festival OFF d’Avignon oder beim Dansand! Contemporary Dance Festival in Ostende zu sehen.

Jared kann man auf dem Festival NODE17: Designing Hope vom 26. Juni bis 2. Juli 2017 im Mousonturm und in der Naxoshalle treffen. Als eingeladener Künstler ist er Teil des Choreographic Coding Production Lab Nairobi 2017, einem Projekt des Goethe-Institut Nairobis, Motion Bank und dem NODE Forum for Digital Arts, Frankfurt.

Wer in diesem Sommer in Wien unterwegs ist, kann den aktuellen Fellow 2017, Mohamed Yousry „Shika“ treffen. Shika ist mit einem danceWEB Scholarship des ImpulsTanz Festivals ausgezeichnet worden und wird nun von Mitte Juli bis Mitte August auf dem Festival in Wien trainieren, tanzen und Performances ansehen. Unmittelbar danach geht es für ihn weiter mit seinem Fellowship-Aufenthalt bei der Choreografin Nora Chipaumire.

AB DIE POST!

Die Flyer für das Pina Bausch Fellowship 2018 sind verschickt!
Miriam war da und hat unzählige Umschläge und Pakete gepackt, adressiert und frankiert. Die Infos rund um die nächste Bewerbungsrunde werden also bald an Ausbildungsorten, Festivals und Spielstätten ausliegen.

Wenn du keine Flyer in deiner Nähe findest, melde dich bei uns unter fellowship@pinabausch.org oder schau dir hier die Web-Version an.

Von links nach rechts: Jared Onyango (Fellow 2016), Dr. Ursula Sinnreich (Generalsekretärin Kunststiftung NRW), Yorgos Loukos (Jury), Antonio Ssebuuma (Fellow 2017), Euripides Laskarides (Fellow 2016), Anton Valdbauer (Fellow 2016), Ana Laguna (Jury), Ayelen Parolin (Fellow 2016), Salomon Bausch (Pina Bausch Foundation) und Mohamed Y. "Shika" (Fellow 2017)

Jury-Statements

Mohamed Yousry, alias ‚Shika’, zeichnet sich als Künstler durch sein kluges Verständnis aus, kulturelle Grenzen auszuloten, in dem er diese aus tänzerisch globaler Perspektive aufsucht. Mit seinem Vorhaben betrachtet er im Speziellen die unausgesprochene Lücke zwischen Ägypten und Afrika und versucht die kulturellen Barrieren über den Körper zu überwinden. Folgerichtig hat Shika für das Pina Bausch Fellowship eine enge Schüler/Lehrer Kollaboration mit der in Brooklyn (New York) lebenden, aus Zimbabwe stammenden Performance Künstlerin Nora Chipaumire geplant.

Antonio Ssebuumas künstlerisches Vorhaben basiert auf der Auseinandersetzung mit seinem eigenen Lebensweg als Tänzer und Choreograph, sowie dem Ermöglichen von Ausbildungswegen für vor allem junge Tänzerinnen und Tänzer in Kampala, Uganda. Mit dem Pina Bausch Fellowship möchte er einen Perspektivwechsel unternehmen, der aus der bisherigen Praxis heraus auf andere Tanztechniken und vor allem Theorien blickt: Mit der Aufnahme am Dance Department an der University of Auckland in Neuseeland wird Antonio in Diskurse eingeführt, deren Themen sich vom Community Dance in verschiedenen Kulturen bis zu einzelnen Tanztechniken spannen.

Mehr über die Jury-Entscheidung

Die neuen Fellows 2017

Antonio Ssebuuma Bukhar und Mohamed Yousry Shika sind die neuen Stipendiaten des Pina Bausch Fellowship.

Mehr über Antonio und Shika

Die Stipendiaten 2016 von links nach rechts: Ayelen Parolin (Choreografin), Anton Valdbauer (Tänzer), Jared Onyango (Choreograf) und Euripides Laskaridis (Regisseur und Choreograf).

Jury-Statements

Ayelen Parolin is establishing herself as an idiosyncratic choreographer. She made several adventurous works in which a rigorous approach of the body, the movement and the space is combined with theatricality and humour. Her collaboration with Jochen Roller will help her to extend her research on transcultural and ‘impure’ languages.

Euripides Laskaridis is also an artist interested in the theatrical impact of the body. His special interest in the work of Lemi Ponifasio, situated quite far from his own cultural and aesthetic field, will confront him with new perspectives on space, movement, body and representation.

Jared Onyango and Anton Valdbauer are closer to a proper choreographic and movement-based practice. Going from Nairobi to Norway to follow the work of Francesco Scavetta, Onyango will focus on abstract principles and compositional tools. Taking a step outside the dance and ballet environments, Valdbauer will experience the puppet theatre of Familie Flöz.

Mehr über die Stipendiat*innen

Foto: Uwe Schinkel,
© Pina Bausch Foundation

Der Kontakt mit anderen Künsten und Künstlern war für Pina Bausch immer von großer Bedeutung. Im Laufe der unzähligen Auslandsreisen des Tanztheater Wuppertal sind viele bleibende künstlerische Freundschaften entstanden.

Vielleicht fühlte sich deshalb das Konzept des Pina Bausch Fellowship von Anfang an so authentisch für uns an.

Im Zentrum steht dabei immer der Gedanke, die freie Entwicklung künstlerischer Persönlichkeit zu ermöglichen – unabhängig von Produktionszwängen und inhaltlichen Vorgaben.

Salomon Bausch

STATEMENT DER KUNSTSTIFTUNG NRW

Die Kunststiftung NRW ist seit vielen Jahren mit dem Tanztheater Pina Bausch in Wuppertal verbunden; so hat sie das Internationale Tanzfest NRW „Fest mit Pina“ und jüngst „PINA40 – 40 Jahre Tanztheater Wuppertal“ fördernd begleitet.

Umso mehr freuen wir uns nun über die neu begründete Kooperation mit der Pina Bausch Foundation, die sich im Rahmen eines internationalen Programms der künstlerischen Forschung in den Bereichen Tanz und Choreografie widmet.

Der freie künstlerische Dialog – ganz aus dem Geiste von Pina Bausch – soll Inhalt des Fellowship sein. Damit möchte die Kunststiftung NRW im internationalen Kontext ein deutliches Signal aus dem Tanzland NRW setzen.